Das iPad von Apple hat für einen neuen Hype gesorgt. Worum gehts?
In den letzten Wochen ist man kaum daran vorbeigekommen: Alle Welt spricht von Apples iPad, einer Mischung aus iPod, iPhone und sogar ein wenig Notebook, welches die Unterhaltungsbranche einmal mehr revolutionieren soll. Inwieweit dies zutrifft, werden Sie selbst entscheiden müssen, denn das iPad gibt genug Stoff für Diskussionen und polarisiert die Fangemeinde – typisch Apple eben.
Keine Überraschungen
Wie von Apple gewohnt zeigt das Innenleben des iPads keine unglaublich fortgeschrittene Technologie. Das flache Tablet bringt es auf eine Dicke von 0,5 Zoll und bringt dabei 1,5 Pfund auf die Waage. Die gesamte Frontseite des Geräts wird vom Touchscreen eingenommen. Somit bringt es das iPad auf eine Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll, wobei das IPS-Display auch das vom iPhone bekannte, kapazitative Multi-Touch unterstützt. Damit ist es möglich mehrere Finger gleichzeitig zur Navigation des Gerätes einsetzen zu können.
Als Antrieb fungiert beim iPad eine 1 Gigahertz schnelle A4-CPU, die eigens von Apple für das iPad entwickelt wurde. Je nach Ausführung können Sie außerdem zwischen 16 und 64 Gigabyte Flashspeicher nutzen, um dort Filme, Musik oder eBooks ablegen zu können. Im Optimalfall stellen Sie mit dem iPad die Verbindung ins Internet über einen WLAN-Anschluss her; alternativ kann dies auch über UMTS passieren – jedoch nur gegen Aufpreis, denn die preiswerteren Versionen des iPads unterstützen den Standard nicht.
Die Software macht den Unterschied
Sie kennen dies vielleicht von anderen Apple Produkten: Die Hardware ist nicht immer der letzte Schrei, jedoch wird dies meist durch die Software mehr als kompensiert. Auch beim iPad folgt das Unternehmen aus Cupertino diesem Trend. iTunes sorgt auch auf dem iPad für den richtigen Klang und soll Filmgenuss garantieren. Durch Abwärtskompatibilität mit allen iPhone Anwendungen stehen Ihnen außerdem gleich zu Verkaufsbeginn über 140.000 verschiedene Programme zur Auswahl.
Ein neuer Punkt, der beim iPad erstmals in den Mittelpunkt von Apples Produktpalette tritt, ist der iBook Store. Dort kann der geneigte Leser Bücher anschauen und anschließend mit einem einfachen Klick kaufen und herunterladen – und anschließend auf dem iPad lesen. Das IPS-Display sorgt dabei für klare Kontraste, brillante Farben und einen Grad an Winkelunabhängigkeit, der es Ihnen erlaubt, auch im Liegen oder anderen, eher suboptimalen Positionen Bücher und Fachliteratur zu studieren.
Ob das iPad letztendlich ein Erfolg wird, werden wir hierzulande erst Ende Mai erfahren – denn erst dann schlägt das Gerät auch bei uns auf.